Reflexzonen VOXXLOOP Neu-Cladower Pleinair 2021

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DONNERSTAGSCLUB

Malerei Bewegt | Performative Pleinairmalerei

 mit Christl Mudrak, Ute Ringel, Andreas Sell und Gästen

August-Gaul-Pfad in Hanau - Großauheim

fundamentierte Cortenstahlschnitte nach Vorlagen von August Gaul


2019 wäre August Gaul, 1898 Gründungsmitglied der Berliner Secession und Weggefährte von bedeutenden Künstlern wie Max Liebermann, Ernst Barlach oder Heinrich Zille 150 Jahre alt geworden. 2021 jährt sich sein Todestag zum 100. Mal. Der renommierte Künstler und bedeutendste Sohn Großauheims steht wie kaum ein anderer Bildhauer für den Übergang vom Historismus zur Moderne. Seine beeindruckenden Tierskulpturen befinden sich in Berlin, Kiel und natürlich in Hanau. Einige wurden bereits zu Lebzeiten  Gauls auf der Weltausstellung 1900 in Paris. Eine moderne Interpretation des Werks ist seit November 2020 in Großauheim installiert. 


Das Projekt August-Gaul Pfad wurde vom Heimat- und Geschichtsverein und von der Stadt Hanau forciert. Im Rahmen des Stadtteilentwicklungsprozesses "Kunst im öffentlichen Raum" werden zehn scherenschnittartige Cortenstahlsklupturen in Haunau-Großauheim, dem Geburtsort August Gauls installiert. Die Orte bilden Bezüge zur Biografie Gauls und zur Geschichte der Stadt.

Henry, 2018

canvas print, 120x80x2cm



'Henry' is an exercise in doubling and concealment. A series of photographs of the hidden back of canvases, printed onto canvas fabric and then stretched onto the very same stretcher frames the photographs depict. The title, ‘Henry' is the product identification name of the canvas depicted, as sold from the German art supply store Boesner.

Brandloch, 2018

Studien zur Wohnbauserie 70


2017


series of photograms

50x60 cm, 40x30 cm


The photograms in the WBS70 series examine the dispersion of light throughout the interior of a typical East Berlin social housing complex, over the course of a day. For this project, a to-scale model replica of my place of residence during the years 1985-1995 was constructed and its interiors over light sensitive paper exposed, tracing the insidiousness of lightwaves. This research followed a journey between Hiroshima and Nagasaki, considering the finiteness of the sun.

red pencils

2006


one pencil sharpened in the middle

urban piano

single channel video, PAL, 2008 

excerpt


sonification of a pedestrian crossing

Fukuoka, Japan

UFO PARKING

since 2010


site specific installation

33°35'15.28''N 130°23'43.85''E 

Fukuoka, Japan

paint on rooftop of KONYA2023


Der Ufoparkplatz ist der Versuch einer ironischen Deutung auf die Notwendigkeit des Extraterrestrischen um das Terrestrische sinnhaft zu erkennen. Er reagiert auf einen chronischen  Mangel an Parkraum in Japan.


google maps

untitled (spirit level)

2017


colour print, 70x100cm

vom Wasser


Groß Fredenwalde, 2017

If you want to feel the chipboard, 

that I layed out for you, 

you´ll have to push down the sulphur cinquefoil.


a study on fractal acting 

2015 - 2016


directing, camera, edit: 

Michael Otto, Ute Ringel, Andreas Sell

transverse flute: Andreas Hoffschildt

HD, stereo, 2:32 min

2018



The shortfilm was filmed and edited in and around Berlin and Eberswalde from 2015 to 2016 and is one of several outcomes of a long term collaborative project between Micha Otto, Ute Ringel and Andreas Sell, who work together as the collective Kunstgruppe. Since 2015 Kunstgruppe has been trying through varied forms and media in episodic attempts to solve the very problems of collectivity: how to make and resolve works as an ensemble? Kunstgruppe, is a durational collaborative project, navigating the problems of togetherness. The group switches from collective painting, to performance, to film, to Group therapy and open plenum, continuously navigating the problem of how to be and make together.

Wenn du die Spanplatte spüren möchtest, 

die ich für dich hingelegt habe, 

musst du das Aufrechte Fingerkraut runterdrücken.


Studie zu Handlungsfraktalen

2015 - 2016


Regie, Kamera, Schnitt: 

Michael Otto, Ute Ringel, Andreas Sell

Querflöte: Andreas Hoffschildt

HD, stereo, 2:32 min

2018

installation view at AnalogueNow

processed landscapes

2016



slide projection

Apocalypse Later

2017


photographic series of taxidermic animals in their natural environment

colour prints, 60x80cm


Fotoserie zu Taxidermie, Vögel in ihrer natürlichen Umgebung

colour prints, 60x80cm



Die Tiere in der Fotoserie APOCALYPSE LATER, 2016 haben die Zeit verlassen.

Präparatoren aber haben ihre schöne Hülle erhalten und damit ihren Charakter interpretiert und fixiert. Die Präparate sind pausierende Stellvertreter, Projektionsflächen für Naturvorstellungen. Otto setzt sie einer fotografischen Momentaufnahme in ihrer natürlichen Umgebung aus. So bringt er Präparat und Natur in dieselbe zeitliche Dimension. Dadurch erweckt er die Tiere scheinbar zum Leben. 

E. Hungerhoff

Pleinair Gutshof Neu Cladow, 2021

Pleinair der Guthmann Akademie, Gutshof Neu Cladow, 2021

let freedom ring

since 2016


photographic documentation of casted molehills in different geometric constellations



Let Freedom ring documents a series of interventions in public spaces, whereby I placed fiberglass sculptures mole hills into geometric, tidy formations. The Molehills appear like crop circles, in both natural and constructed settings. Molehills, which commonly act as disrupters of aesthetic order imposed upon the landscape by erupting haphazardly across manicured lawns and tilled fields, instead in this case conform to the logic of order imposed by human labour.

Remocon Hakuchō

2015


performance in public space, Venice

remote controlled swan


documentation:

HD Video, 30“44, loop, stereo 

music: interpretation of Camille Saint-Saëns by Lisa J. Schwab



A solitary articficial swan slowly navigates the canals of an eerily empty Venice, accompanied by a tense, dawdling rendition of the animals parade. Swan Song is the result of a performance, whereby Otto secretly drove the swan protagonist through the iconic island city, startling onlookers and raising questions concerning authenticity in one of the world’s most represented metropolises. 



Die Videoarbeit zeigt einen Schwan, der durch die Kanäle von Venedig schwimmt. Der Schwan ist ein vom Künstler handgefertigtes und ferngesteuertes Modell. Venedig ist kein Habitat für Schwäne. Die Stadt ist wie ausgestorben. Menschenleer. Eine Klavierinterpretation von Camille Saint-Saëns Tierportrait aus dem Karneval der Tiere erklingt. Sie lädt die pittoreske Kulisse tautologisch auf. Der Schlussakkord des stark verlangsamten Stücks löst den Anfang des Videoloops aus. Darin zieht der Schwan am Palazzo Zorzi Galeoni, dem Sitz der UNESCO, vorbei. Zu sehen ist ein Graffito an einer Baustelle: GODERE DELLA CRISI – Genieße die Krise. Die Kultur weicht

zurück, die Natur gewinnt Raum.


Text: Henric Hungerhoff

MOdellschwan umschwimmt MIyajima Torrii (Filmstill)

Remocon Hakuchō

KONYA2023, Fukuoka

MOdellschwan betrachtet sich selbst beim Umschwimmne des MIyajima Torii.

Staffelschau

Neue Kunstinitiative Marzahn Hellersdorf

Projektraum, Marzahner Promenade 

2018


Feuerlöscher, 2011


Stefan in der Tür, 2010

80 x 114 cm


alternatives Ende, 2018

Adaption der Endsequenz aus „Die Architekten“

Videoloop, 15min

PALM

MICHA OTTO – TACET

Ausstellung: 17. März – 1. April 2017

Öffnungszeiten: Do, Fr, Sa 12 – 18 Uhr


Tacet (lat. er/sie/es schweigt). In Venedig, Berlin und Hiroshima hat Micha Otto die Arbeiten seiner ersten Einzelausstellung bei PALM – PHOTO ART LALA MOEBIUS geschaffen. Otto zeigt mit seinen Werken, wie Menschen Natur wahrnehmen und beeinflussen. Er greift zu und reißt Handlungen aus der Zeit heraus. Die Inszenierungen erzwingen Stillstand. Die Handlung stoppt. Ein ideologischer Raum entsteht. Die Authentizität von Natur wird in Frage gestellt. Damit entlarven die Arbeiten das romantische Motiv des Rückzugs in die Natur als Konstruktion. Der Titel der Ausstellung nimmt Bezug auf eine Spielanweisung in der Musik. Der Musiker weiß: ab jetzt setzt er bis zum Ende des Satzes aus. John Cage hat das in seinem Stück 4’33’’ (four minutes, thirty-three seconds) auf die Spitze getrieben. Es wird kein einziger Ton gespielt. Alles pausiert. So auch in Ottos fünf gezeigten Arbeiten. Plastikblumen haben den Vorteil, dass sie immer frisch bleiben. Sie vergehen nicht. Anders

in Ottos Arbeit POSY, 2017. Sie zeigt einen welken Strauß bunter Blumen. Am Valentinstag bemerkte der Künstler zwei junge Mädchen vor dem Backsteingebäude der Heilsarmee in der Kastanienallee. Sie waren dabei, den Inhalt einer abgestellten Kiste zu untersuchen. Otto fand darin die falschen Blumen – präzise Abbilder der Natur, der Zeitlichkeit entrissen. Im Ofen schmolz er die Blumen einzeln an und welkte sie dadurch künstlich. Zum Strauß gebunden hat Otto die welken Blumen fotografisch dokumentiert. Er sieht die Schönheit des Natürlichen, Lebendigen gerade auch im Verfall. Und distanziert sich von der Dekoration und vom Sichumgeben mit Artefakten, aber auch vom Wunsch nach Unsterblichkeit. Die Tiere in der Fotoserie APOCALYPSE LATER, 2016 haben die Zeit verlassen. Präparatoren aber haben ihre schöne Hülle erhalten und damit ihren Charakter interpretiert und fixiert. Die Präparate sind pausierende Stellvertreter, Projektionsflächen für Naturvorstellungen. Otto setzt sie einer fotografischen Momentaufnahme in ihrer natürlichen Umgebung aus. So bringt er Präparat und Natur in dieselbe zeitliche Dimension. Dadurch erweckt er die Tiere scheinbar zum Leben.Die Videoarbeit UNTITLED (CIGNO), 2015 zeigt einen Schwan, der durch die Kanäle von Venedig schwimmt. Der Schwan ist ein vom Künstler handgefertigtes und ferngesteuertes Modell. Venedig ist kein Habitat für Schwäne. Die Stadt ist wie ausgestorben. Menschenleer. Eine Klavierinterpretation von Camille Saint-Saëns Tierportrait aus dem Karneval der Tiere erklingt. Sie lädt die pittoreske Kulisse tautologisch auf. Der Schlussakkord des stark verlangsamten Stücks löst den Anfang des Videoloops aus. Darin zieht der Schwan am Palazzo Zorzi Galeoni, dem Sitz der UNESCO, vorbei. Zu sehen ist ein Graffito an einer Baustelle: GODERE DELLA CRISI – Genieße die Krise. Die Kultur weicht zurück, die Natur gewinnt Raum. In GUARD SECURING A TREE IN THE WOODS OF HIROSHIMA, 2007 steht ein von Otto beauftragter Wachmann in den Wäldern Hiroshimas und bewacht einen Baum. Was ist seine Aufgabe? Er beschützt die Natur vor dem Menschen. Rund 600 Meter über ihm explodierte am 6. August 1945 die erste militärische Atombombe. Otto geht davon aus, dass die Ausbeutung der Umwelt im menschlichen Überlebenstrieb angelegt ist. Und fragt, ob dadurch der Eingriff des Menschen in seine Umwelt natürlich ist. Inwiefern kann der Mensch aus seiner Natur ausbrechen? Kann er sie kontrollieren? Ist das ein Plan der Natur selbst? Einen Baum gegen die Übermacht einer Atombombe zu schützen ist hoffnungslos. Der Wachmann verweist damit auf den Konflikt des Bewahrens (Pausierens) eines natürlichen Zustandes. Otto hat ein Vogelhaus aus Vogelfutter gebaut und es in einem Berliner Hinterhof aufgehängt. Seine Fotoserie BIRD SEED BIRD HOUSE, 2013 dokumentiert die Hausnutzung durch die Tiere über mehrere Wochen. Aus dem Material der Untersuchung hat Otto eine Serie von Aufnahmen ausgewählt, die den Umgang der Vögel mit dem Haus zeigen. Überwiegt der Fresstrieb oder der Trieb nach einer sicheren Behausung? 


Text: Henric Hungerhoff

Mamachari

honoring Prof. Yukinori Yanagi

diapositive, photography, 2007


bicycle, antipathwise on a path from the dormitory of Hiroshima City University to the Faculty of Contemporary Art (CAT)

Bird Seed Bird House

installation view

shopping cart

2013

Composition for Goats and Piano

international anthem

Wachmann bewacht einen Baum in den Wäldern Hiroshimas

Guard securing a tree in the woods of Hiroshima

print from diapositive, 70x100 cm, 2007


performance, documentation 

HCU, Hiroshima, Japan

Feuerlöscher

für Berndt, honoring Prof. Berndt Wilde

Kaufhalle, Kunsthalle Wießensee, 2011


fire extinguisher

installation view 

Kunsthalle am Hamburger Platz

lights going on and off randomly

grand opening

2013


audio installation


speakers on the roof, DVD Player 

Kunsthalle Berlin am Hamburger Platz, 


cacophonic composition of social noise recorded during various openings in Berlin

Zum ewigen Frieden

random gymnastics, exihbition @ KONYA2023, FUkuoka, Japan
 自転車はありません!荷物です
KONYA2023 Gallery
Konya2023 Gallery
Reisenotizen
Koffer mit Audioinstallation
Gepäckstück
Klebeecken
Zensurintervention

random gymnastics : from XYZ1 to XYZ1 (2) 

KONYA 2023, Fukuoka, Japan, 2010

urban gymnastics 

2008


PAL, loop

dog announcements

2008



At a visit in Lisbon I took off an A4 printout from a lantern pole and replaced it with another one i took off from a concrete pole in Fukuoka while i replaced the japanese one with the portugese.


Foto in Lisbon by Fabrice Ziegler, 2008

protonyms


randomly generated words

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Berlin, 2003 - 2009

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